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Trading: Scheitern in Schwächephasen

Gepostet von am 8 Dez, 2014 in Trading | Keine Kommentare

Trading: Scheitern in Schwächephasen

Solange die Trades gut laufen, glaubt der Trader, alles im Griff zu haben. Doch wehe, er gerät in schwieriges Fahrwasser. Sofort ist er überfordert und agiert planlos. Er versucht sich dem Druck des Marktes mit Gegendruck zu widersetzen. Das funktioniert meistens nicht, da der Markt mehr Ausdauer hat. Wenn es gut läuft, dann kann jeder traden. Wenn es schlecht läuft, dann muss der Trader sein Geld zusammenhalten. Hier versagen die meisten.

Man kennt die Geschichte eines Neulings, der auf einem Demokonto oder in einem Börsenspiel erfolgreich die ersten Schritte des Tradings erlernt hat und dann glaubt, die gleichen (positiven) Ergebnisse würden sich auch mit Echtgeld erwirtschaften lassen. Die schmerzhafte Realität hat schon so einigen Tradern die Augen geöffnet.

Trading ist einfach und schwer zugleich. Einfach, weil jeder eine Transaktion durchführen kann. Es braucht nicht viel, eine Handelsplattform zu bedienen, denn die Grundfunktionen sind schnell erlernt. Schwierig wird es, eine Technik zu finden, mit der man zur rechten Zeit das Richtige macht. Hier muss sich jeder Trader selbst zurechtfinden und hier trennt sich auch die Spreu vom Weizen.

Richtig kompliziert wird es, wenn die Trades nicht aufgehen und die Verluste sich die Klinke in die Hand geben. Die meisten Trader scheitern während einer Schwächeperiode und in kurzer Zeit wird das Tradingkapital verzockt. Das geht schneller, als viele glauben mögen. Hat man sich in eine Richtung festgefahren (z. B. short) und der Markt steigt, dann kämpfen die Trader so lange gegen solche Trends an, bis ihnen die Kraft (Kapital) ausgeht.

Hinzu kommt, dass die meisten Trader nicht rechtzeitig aufhören können. Es kommt immer wieder vor, dass man an einigen Tagen nur Verluste ertradet, das ist zwar nicht schön, jedoch Teil des Geschäfts. An solchen Tagen muss der Verlust begrenzt werden, indem Höchstgrenzen festgelegt werden. Entweder macht der Trader dies an der Anzahl seiner Verlusttrades fest oder er setzt sich einen Höchstbetrag, den er pro Tag als Verlust akzeptiert.

Ansonsten gerät der Trader in einen Strudel von Verlustgeschäften. Er will sich gegen weitere schlechte Trades wehren und glaubt, der nächste Trade werde seine Lage verbessern. Immer wieder wird eine ausgestoppte Position erneut eröffnet und jedes Mal erhöht sich sein Verlust. Ist das Minus auf einen größeren Wert angestiegen, dann wird durch höhere Anzahl an Kontrakten versucht, sich wieder in die Gewinnzone zu arbeiten. Auch hier geht solch ein Plan meist schief.

Die schwersten Momente sind bei allen Tradern gleich. Immer wieder fordert der Markt den Trader heraus und oftmals will es der Trader mit dem Markt aufnehmen. Hier muss man stark bleiben und sich zurücknehmen. Wer sich nicht zurücknehmen und auch nicht von selbst den Rechner ausschalten kann, ist besonders gefährdet.

Wie ein Trader mit Verlustphasen umgeht, entscheidet wesentlich über Erfolg oder Misserfolg. Wenn Sie noch in Ihrer Findungsphase sind, dann widmen Sie diesem Aspekt besonders viel Aufmerksamkeit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. schon getestet? Sehen Sie sich unsere Tarife an (hier).

 

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