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Paion Aktie: Letzter Strohhalm droht zu knicken

Gepostet von am 5 Nov, 2014 in Chartanalyse | Keine Kommentare

Paion Aktie: Letzter Strohhalm droht zu knicken

Der Aktienkurs der Paion Aktie kommt erneut deutlich unter die Räder. Nach schwachen Zahlen notiert die Aktie zur Eröffnung zweistellig im Minus. Vor allem viele Privatanleger sind jetzt stark verunsichert, da sie bisher gezögert haben, ihre Aktien zu verkaufen. Mit jedem neuen Verlusttag vergrößert sich ihr Minus im Depot und noch immer versuchen sich einige Investoren an den berühmten letzten Strohhalm zu klammern.

Die Kombination zwischen geringem Umsatz und hohem Verlust gibt es an der Börse wie Sand am Meer. Immer wieder wird den Anlegern eine Story angeboten, die große Gewinne verspricht. Die Bedingung ist dabei immer die gleiche: Der Anleger muss die lange Phase der Entwicklung und Forschung durchstehen, vor allem jedoch muss der Anleger diese finanzieren und da wird es dann gefährlich.

Der Blick auf den Chart:

Paion Aktie, Tageschart, Kurs 2,23 Euro

paion-aktie-05112014

Nach einem fulminanten Jahresstart kennt die Aktie der Paion Aktie nur eine Richtung und die ist nach Süden. Immer wieder kommt es zu neuen Tiefs, welche die Trendrichtung untermalen. Es geht abwärts.

Anfang September kam es zu einem Hoffnungsschimmer, als die wichtige Unterstützungslinie bei 2,37 Euro verteidigt werden konnte und zugleich der Abwärtstrend (zwischenzeitlich) gebrochen werden konnte. Der Aktienkurs hat diese Befreiung nicht dauerhaft nutzen können, er fiel auf ein neues Jahrestief.

Mit dem aktuellen Rutsch des Kurses unter die besagte Unterstützungslinie bei 2,37 Euro wird ein neues Ansteuern des Jahrestiefs im Bereich bei 1,80 Euro nicht aufzuhalten sein. Eine kleine Unterstützungsmarke ist bei 2,15 Euro auszumachen, darunter sollte die Abwärtsbewegung zunehmen. Nur ein Anstieg über 2,37 Euro würde die Abwärtsbewegung aufhalten können.

Vor allem Privatanleger klammern sich zu sehr an eine Aktie (siehe auch Artikel zu IQ Power). Man befindet sich schnell in einem Hoffnungsmodus, weil man andauernd hofft und betet. Zum Beispiel, dass der Folgetag besser wird, dass Zahlen besser werden, dass Kooperationen vermeldet oder Produkte zugelassen werden. Fortwährend macht sich der Privatanleger Gedanken um „sein Unternehmen“, nur an den Verkauf seiner Aktien, daran denkt er viel zu selten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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