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Trader können nicht in die Zukunft blicken

Gepostet von am 15 Sep, 2014 in Trading | Keine Kommentare

Trader können nicht in die Zukunft blicken

Der kurzfristige Handel stellt die Trader vor schwere Herausforderungen. Sie sollen erkennen, was im Grunde unmöglich ist, nämlich, wohin ein Basiswert tendieren wird. Oft wird in diesem Zusammenhang von einer möglichen Glaskugel gesprochen, in die er blickt und die dem Trader die Antwort auf seine Fragen gibt. Dabei ist Trading eine Disziplin wie eine Sportart. Mit Hellsehen und magischen Kräften hat Trading nichts zu tun.

Eine große Schwierigkeit unter unerfahrenen Tradern ist die Annahme, gute Trader würden die Zukunft kennen. Das stimmt natürlich nicht. Der wesentliche Unterschied: Sie liegen häufiger richtig als andere. Dennoch ist jeder neue Trade eine Annahme. Das Geschäft kann immer erfolgreich oder erfolglos ausgehen. Es gibt demnach keine Garantie für einen bestimmten Ausgang eines Trades.

Wann immer das Trading angegangen werden soll, sind Bücher nicht fern. Tradingliteratur soll all die Informationen bereitstellen, damit der angehende Trader dem Markt einen Schritt voraus sein kann. Hier lauert schon die erste Gefahr: man will dem Markt zuvorkommen. Das ist jedoch ein falscher Ansatz. Man kann den Markt handeln, ihn aber nicht überlisten.

Zudem liefern Büchern Informationen, die der Autor kommunizieren will. Das bedeutet, jeder Leser muss für sich erkennen, was er verwenden kann und was nicht. Handelt ein Buch von den Bollinger-Bändern, dann wird man erklärt bekommen, wie sicher dieser Indikator ist und welchen Nutzen man davon hat. Auch die Bilder werden die Genauigkeit dieses Indikators untermalen. Wehe, der Trader handelt später in der Praxis. Der Basiswert hält sich oft nicht an die Bollinger-Bänder sondern überschießt hier und dort aus dem Band.

Bücher sind Hilfsmittel. Das gilt für jegliche Art von Tradingansätzen. Alle Informationen dienen dazu, ein ganzheitliches Bild der Materie zu erhalten. Handeln muss man letztendlich selbst. Spätestens dann lernt der Trader, dass Theorie und Praxis sich besonders beim Trading nicht immer gleichen.

Dann beginnt die Zeit, in der der Trader üben muss. Trading muss erlernt werden, wie Fahrrad fahren auch. Erst ein wenig, dann immer häufiger, bis die Disziplin sitzt. Eine Abkürzung gibt es nicht. Hier lauert schon der zweite Fehler, die meisten Neulinge wollen gleich reich werden und stürzen sich in die Menge, ohne genug Erfahrung zu haben. Bekannterweise geht solch ein Handeln meist schief.

Wer kurzfristig handelt, der muss verstehen, dass er nicht in die Zukunft sehen kann, sondern nach bestem Wissen und Gewissen eine Tradingentscheidung trifft. Eine elementare Erkenntnis für jeden Trader ist der Moment, wenn er sich bei Fehltrades nicht selbst die Schuld gibt. Denken Sie dran, Sie können ja gar nicht in die Zukunft blicken. Befreien Sie Ihren Kopf vom Druck, immer richtig liegen zu müssen. Der regelmäßige Erfolg wird Ihnen recht geben.

 

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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