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DAX-Crash: Da hilft jetzt kein Klagen

Gepostet von am 1 Aug, 2014 in DAX | Keine Kommentare

DAX-Crash: Da hilft jetzt kein Klagen

Der DAX stürzt ab. In nur wenigen Tagen verliert der Index 600 Punkte. Damit haben die erfolgsverwöhnten Anleger nicht gerechnet. Manche sagen gar, dass der wuchtige Einbruch sie überrascht habe. Meist sind solche Aussagen Schutzbehauptungen um ja nicht gefragt zu werden, warum man sich nicht vor dem DAX-Absturz von seinen Aktien getrennt hat. In der Gemeinschaft lässt sich leichter klagen, auch wenn das an dem Minus nichts ändert.

Allein das Verfolgen eines Kursrutschs, wenn der Index in wenigen Minuten um 100 Punkte fällt, erfordert den ganzen Mut der Anleger. Wenn die Börse fällt, dann eben ordentlich und meist gnadenlos. Sehr viele Anleger vergessen bei ruhigem Umfeld die Macht der fallenden Kurse und ignorieren das andere Marktteilnehmer mit dem Verkauf nicht lange zögern. Die ersten Anleger machen sich bereits Vorwürfe, warum sie nicht bei höheren Kursen verkauft haben.

Wenn an der Börse Unsicherheit herrscht, dann suchen die Anleger Halt. Sie wollen dann wissen, warum der DAX fällt und warum die Aktionäre verkaufen. Sie wollen Antworten. Also wird im Nebel gestochert, bis ein Grund genehm ist. Dabei muss der Anleger gar nicht suchen, sondern sich an die eigene Nase fassen. Warum hat er bei höheren Kursen nicht verkauft?

Das Besondere an der obigen Frage ist, dass sie nur der Anleger selbst beantworten kann. Es braucht daher keine Ausflüchte oder Klagen. Warum auch? Hat den Anleger jemand vom Verkauf seiner Papiere abgehalten?

Wer schon länger an der Börse handelt, weiß, wie sich die Anleger gehenlassen, wenn die Kurse steigen. Da ist man in einer eigenen Welt, will nichts von Risiken hören und kann nicht genug vom Kursanstieg bekommen. Diese Gruppe von Marktteilnehmern ist dann besonders getroffen, wenn der DAX in den Crashmodus übergeht.

In die Welt des überzeugten Käufers passt nämlich ein schnell fallender Aktienmarkt nicht hinein. In seiner Welt gibt es nur steigende Kurse und gelegentlich eine Korrektur. Diese sollte in seiner Theorie immer schön sachte vonstattengehen und eben dieser Marktgruppe Gelegenheit geben, weiter Aktien zu kaufen. Doch wehe der Markt bricht in sich zusammen, dann ist die Überraschung groß.

Dann beginnt die Suche nach dem Grund für den Absturz, wie schon bereits oben beschrieben wurde. Dabei braucht es keinen Grund. Hätte, Wenn und Aber sind an der Börse fehl am Platz. Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, da hilft kein Klagen mehr.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Das heutige Shortsignal auf den DAX ansehen – hier

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