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Zwangsabgabe: Bankkunden sind in Not

Gepostet von am 20 Jul, 2014 in Finanzkrise | Keine Kommentare

Zwangsabgabe: Bankkunden sind in Not

Spanien hat eine Zwangsabgabe auf Bankguthaben beschlossen. Damit will der Staat Einnahmen erzielen, um seine Schulden zu bezahlen. Dieser Vorgang sollte Erschrecken und Entrüstung mit sich bringen, doch der Aufschrei bleibt aus. Die Zwangssteuer hat nämlich eine Höhe von lediglich 0,03 % und sieht zunächst klein aus. Man möchte das Volk an die Abgabe gewöhnen. Nach Zypern ist nun mit Spanien das nächste Land dabei, das Geld den Sparern wegzunehmen. Weitere Länder werden folgen.

Wenn man von einer Zwangsabgabe spricht, dann ist da das Wort „Zwang“ enthalten, welches Druck und Gewalt ausdrückt. Das ist gar nicht so demokratisch und freiheitsliebend, wie sich Europa immer präsentiert. Zunächst hat man in Zypern auf diesen Schritt der Zwangssteuer zurückgegriffen. Offen hat man die Einlagen der Sparer eingefroren, ihnen den Zugriff auf das eigene Hab und Gut verwehrt und dann einen Teil der Einlagen einbehalten.

Nach den Ereignissen in Zypern haben nicht wenige Autoren auf die Möglichkeit einer Blaupause für Resteuropa hingewiesen. In Zypern hat man getestet, wie weit man bei den Bürgern gehen kann und ob diese Form der Enteignung möglich ist. Wie allseits bekannt ist, hat das auch funktioniert.

Um den Aufschrei in der Bevölkerung gering zu halten, hat man in Zypern schlauerweise das Limit der betroffenen Bankguthaben hoch angesetzt. Es waren alle Einlagen über 100.000 Euro betroffen. Die Entrüstung, der, im Verhältnis wenigen Betroffenen wurde daher nicht gehört.

In Spanien wendet man eine ähnliche Herangehensweise an. Hier rollt man die Zwangssteuer gleich auf alle Bankguthaben aus, fängt aber mit einer sehr kleinen Abgabe an. Das Ziel ist dasselbe, wie in Zypern: Auch hier will man den Aufschrei in der Bevölkerung vermeiden.

Der jetzige Wert von 0,03 % sieht und klingt ja auch nicht erschreckend. Es wird nicht lange dauern, bis diese Steuer, auch inoffiziell Schuldensteuer genannt, angehoben wird. Es ist nur eine Frage der Zeit. Der IWF hat ganz unverhohlen eine Abgabe in Höhe von 10 % als angemessen kommuniziert.

Nun zeigt sich das wahre Gesicht der hemmungslosen Schuldenmacher. Die Politik beginnt einzusammeln, wo noch etwas zu holen ist und da sind die Bankguthaben eine begehrte Adresse. Was in Zypern und in Spanien funktioniert hat, wird auch überall sonst in Europa Anwendung finden.

Es ist soweit, es geht den Bankkunden an den Kragen.

Bleiben Sie über die Geschehnisse informiert, auf www.krisenblick.de.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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