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Trading: Den Finger vom Abzug lassen

Gepostet von am 14 Mai, 2014 in Trading | Keine Kommentare

Trading: Den Finger vom Abzug lassen

An der Börse ist Zeit relativ und ein Standpunkt immer nur eine Momentaufnahme. Andauernd verändern sich Aktienkurse, Kursmuster sowie Indexstände. Der Trader ist in solch einem Umfeld immer dem Druck ausgesetzt, handeln zu müssen. Er will nichts verpassen, also ist er allzeit bereit, seinen Treffer zu landen. Doch leider führt solch eine Unruhe an der Börse nicht zum Erfolg und der Schuss geht nach hinten los.

Ein Trader ist vielen Anforderungen ausgesetzt. Manche sagen gar, es seien zu viele und für den Menschen kaum zu bewerkstelligen. Dabei geht es darum, Geld zu verdienen. Wer nichts macht, der kann auch keine Verluste produzieren, heißt es richtig. Anderseits will ein Trader Profite erzielen und nicht herumsitzen. Also ist er andauernd auf der Suche nach Chancen und wer diese sucht, findet sie auch.

Geduld ist dabei nicht die ausgeprägteste Fähigkeit eines Traders, denn im Grunde ist Geduld konträr zum schnelllebigen Börsengeschäft. Geduld ist gekennzeichnet von Langweile, von Warten und Beobachten. Genau das fällt den meisten Tradern schwer. Dabei gehört das „Warten“ zu den wichtigsten Fähigkeiten.

Es kommt viel zu oft vor, dass sich der Trader Einstiegsgelegenheiten sucht, obwohl es keine gibt. Fast immer wird diese Ausgangslage durch das Springen in sehr kleine Zeitfenster erreicht. Plötzlich erscheinen langweilige Kursbewegungen im Stundenchart als lukrative Tradingranges im Minutenchart, die es zu nutzen gilt.

Kleine Zeitfenster sind jedoch komplizierter zu handeln, das wird oftmals vergessen. In kleinen Zeitebenen springen die Kurse deutlich mehr und die Aussagekraft von Trendlinien und Kerzen ist geringer als in größeren Zeitebenen.

Wenn ein Trader nun versucht, Trading-Gelegenheiten zu erzwingen, dann geht das meist schief. Er versucht auf Ziele zu schießen, die sich viel zu schnell bewegen. In der Folge verliert er nur unnötig Munition (Tradingkapital wird weniger) und er wird wütend (über die eigene Unfähigkeit), weil er nicht den erhofften Erfolg vorweisen kann.

Ist man schon in dem Kreislauf, wahllos Trading-Gelegenheiten zu erkennen, dann ist ein Ausweg aus diesem Teufelskreis meist schlecht möglich. Oft erzwingt der Markt ein Ende, indem das Kapital verbraucht ist oder die Börse für diesen Tag schließt.

Warten ist elementar für das Trading. Das bedeutet auch, dass manchmal Trading-Gelegenheiten verpasst werden, das ist ein Teil des Traderalltags. Leider ist der Mensch so gestrickt, dass er im Nachhinein davon überzeugt ist, diese Gelegenheit erkannt zu haben, sie jedoch nicht von ihm genutzt wurde. Den Fehler sucht er dann bei sich. Das ist ein Irrglaube, denn in dem Moment, als er handeln konnte, hat er sich nicht getraut. Die Gelegenheit war also nicht so eindeutig, wie es nun im Nachhinein erscheint.

Es ist wichtig, als Trader ruhiger zu sein. Im Volksmund heißt es richtig: In der Ruhe liegt die Kraft. Lassen Sie sich nicht von Markt locken. Der will nämlich nur ihr Bestes.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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