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Goldpreis: Es ist nicht alles schlecht, was glänzt

Gepostet von am 23 Apr, 2014 in Gold | Keine Kommentare

Goldpreis: Es ist nicht alles schlecht, was glänzt

Da sinkt er nun wieder, der Goldpreis. Gleichzeitig verpuffen die Träume vieler Edelmetallinvestoren, die sich durch das Investment in Gold und Silber Reichtum versprochen hatten. Diese Enttäuschung geht mit einem Stimmungsumschwung einher. Am Markt zweifelt man bereits den Sinn einer Investition in Edelmetalle an. Der eilig vorgetragene Grund lautet: Was gut ist, dürfte nicht im Preis fallen. Ein Irrglaube.

Dieser Tage hat man es mit den Edelmetallinvestoren nicht leicht. Sie wollen kritisieren, wollen meckern, wollen ihrem Frust freien Lauf lassen. Das schwache Bild, das der Goldpreischart hinterlässt, scheint einigen Investoren bereits an den Nerven zu zerren. Schön ist der Anblick tatsächlich nicht, hoffnungslos aber auch nicht.

Am einfachsten machen es sich die Medien. Wenn der Goldpreis ein wenig ansteigt, sprechen sie von einer Flucht der Anleger in den sicheren Hafen. Schnell werden irgendwo Krisenherde hervorgekramt und schwache Konjunkturdaten gemeldet. Sobald Aktienkurse und die Stimmung an den Börsen ansteigen und der Goldpreis fällt, ist die Begründung, dass die Angst vor Risiken nachgelassen habe und deshalb die Anleger kein Gold mehr benötigen würden.

Dabei ist das Chartbild gar nicht so negativ, wie derzeit überall herumgereicht wird.

Goldpreis, Tageschart, Stand 1282 $

goldpreis-23042014

Deutlich zu erkennen ist, dass der Goldpreis in den letzten Wochen einen kräftigen Anstieg hingelegt hat. Der Kurs hat die wichtige Unterstützungslinie bei 1180 $ erfolgreich getestet und ist dann in einen Aufwärtsimpuls übergegangen. Dieser Anstieg brachte den Goldpreis bis an die 1390 $ Marke. Das ist ein stolzer Preiszuwachs.

Wenn man sich nun den rechten Teil des Chartbildes ansieht, erkennt man schnell, dass der Goldpreis derzeit diesen vorangegangen Anstieg verarbeitet. Der Goldpreis ist noch deutlich von der Unterstützungslinie (dicke rote Linie unten) entfernt, auf die es ankommt. Solange diese nicht unterboten wird, hält sich der Goldpreis wacker.

Ganz ohne Emotionen spricht der Chart seine eigene Sprache:

Mittelfristig: Der Goldpreis hat seinen Abwärtstrend verlassen und befindet sich nun in einem Seitwärtstrend. Die untere Begrenzung bei 1180 $ darf für diese Annahme nicht mehr unterboten werden.

Kurzfristig: Der Goldpreis versucht, steigende Kurse zu generieren. Ein kurzfristiger Anstieg (Anfang des Jahres bis März 2014) ist schon mal ein positives Zeichen. Derzeit wird der Anstieg ausbalanciert.

Es ist nicht alles schlecht, was glänzt, muss an bei der Betrachtung des Goldpreischarts sagen. Ein wenig mehr Gelassenheit würde den Investoren guttun, vor allem den angespannten Nerven.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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