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DAX: Wer zuerst handelt, handelt klug

Gepostet von am 25 Mrz, 2014 in DAX | Keine Kommentare

DAX: Wer zuerst handelt, handelt klug

Auch gestern konnte der DAX nicht überzeugen. Wieder einmal kam der Index deutlich unter die Räder. Wieder ist die 9000-Punkte-Marke nicht mehr weit. Überzeugend ist etwas anderes. Auffallend ist, dass auch der nimmermüde Nasdaq100-Index beginnt, Schwäche zu zeigen. Hinzu kommen noch weitere Gründe, warum sich der Investor Gedanken um den Ausstieg aus Aktien machen sollte. Wer zuerst handelt, handelt klug.

Gestern hatten die Anleger wegen einem schwachen Einkaufsmanagerindex aus China zu meckern. Dieser deutet wieder einmal auf ein Nachlassen der Konjunktur in dem Land der aufgehenden Sonne hin. China ist bereits länger ein Thema am Parkett, doch bisher will der Anleger nicht so recht an das Ende der Konjunkturlokomotive China glauben. Das könnte sich als Fehler herausstellen.

Im Grunde ist es sogar logisch, auch wenn man das Wort an der Börse mit Vorsicht benutzen sollte. Viele Jahre ist die chinesische Wirtschaft gewachsen. Zunächst als Billiglohnland, dann später als verlängerte Werkbank amerikanischer Unternehmen und letztendlich schuldenfinanziert. Irgendwann geht kein Wachstum mehr, denn irgendwann kommt jedes Wachstum an seine Grenzen.

Aus der Sicht des Investors müsste es andere Regionen in der Welt geben, die diese Abschwächung kompensieren können. Diese sind leider Mangelware. Amerika kommt nicht richtig auf die Beine, Europa ist ein Schatten seiner selbst. Wenn sich also die konjunkturellen Aussichten in der Welt verschlechtern, dann müssen beim Anleger die Alarmglocken angehen.

Schlechte Konjunkturdaten sind ein Vorläufer für schlechtere Unternehmensergebnisse. Wenn Investoren dieses Signal nicht aufnehmen bzw. nicht empfangen wollen, dann werden sie für dieses Verhalten mit Verlusten bestraft werden.

Die Investition in Aktien hat etwas mit Kaufen und Verkaufen zu tun. Nicht umsonst spricht man vom Aktien- oder Wertpapierhandel. Der Anleger muss sich demnach Gedanken um sein Investment machen. Wer diesen wichtigen Punkt ignoriert, kann schnell die Schattenseiten dieser Anlageform kennenlernen. Denn wo Gewinne locken, sind Verluste nicht weit.

Für den Moment schwächeln bereits einige Unternehmen und die Aussichten, dass sich die Unternehmensergebnisse verbessern werden, sind schlecht. Woher soll Wachstum und mehr Gewinn herkommen? Schwache Ergebnisse gehen mit geringeren Dividenden einher. Ist das einladend? Wohl nicht.

Wenn man keine Dividendenrendite erwirtschaften kann und keine Steigerung des Aktienkurses zu erwarten ist, dann wird sich der Anleger vom Aktienmarkt verabschieden. Dabei kommt es darauf an, schneller als die andern Marktteilnehmer zu handeln.

Vielleicht ist die Zeit für Aktien vorbei. Vielleicht geht gerade der Bullenmarkt zu Ende. Da wären Kurse über 9000 Punkten noch ein sehr guter Moment für einen Verkauf der eigenen Wertpapiere.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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