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EU: Die Meinung der Bürger ist nicht gewünscht

Gepostet von am 11 Feb, 2014 in Europa | 1 Kommentar

EU: Die Meinung der Bürger ist nicht gewünscht

In der Schweiz haben die Bürger für eine Begrenzung des Zuzugs von Ausländern gestimmt. Das ist eine demokratische Entscheidung. Man fragt die Bürger und die geben ihre Stimme zu einem Thema ab. Was aber gar nicht demokratisch ist, ist die Haltung der EU und die der Medien. Es wird ausschließlich negativ über diese Abstimmung berichtet. Sieht so die Meinungsfreiheit der EU aus?

Obwohl die Politik den Willen des Volkes vertreten soll, ist nicht immer das was die Politik will auch das was das Volk will. Wenn es jedoch eine Form der Entscheidungsfindung ist, eine Volksbefragung durchzuführen und die Meinung des Volkes zu bestimmten Themen zu hören, dann muss man dies auch akzeptieren. Was wir jetzt sehen, ist eine besondere Negativkampagne gegen die Schweiz, weil diese sich nicht dem Wunsch der EU angeschlossen (oder untergeordnet) hat.

Dabei geht es gar nicht darum, ob man für oder gegen eine Zuwanderung ist, sondern einzig darum die Meinung der Schweizer Bürger zu respektieren. Es kommt wohl nicht von ungefähr, dass in der EU eine direkte Demokratie in Form von Volksentscheiden nicht gewünscht ist. Dann müsste sich die EU nach dem Volk richten und nicht anders herum.

Als Folge dieser Wahl sorgen sich die Unternehmen in der Schweiz bereits um einen Fachkräftemangel im Land. Dieser Grund wird auch für alles Mögliche in Deutschland verwendet. Die Schweizer Politik sorgt sich zudem um das Ansehen des Landes im Ausland. Nur um die Meinung der Schweizer Bürger sorgt sich niemand. Das ist schade.

Es würde dem europäischen Kontinent deutlich bessergehen, wenn man den Bürgern mehr zuhören würde. Es kommt doch nicht von ungefähr, dass in Frankreich oder in den Niederlanden eurokritische Parteien Aufwind haben. Auch in Deutschland konnte die eurokritische AfD aus dem Stand heraus bei den Bundestagswahlen 4,9 % der Stimmen für sich verbuchen.

Damit zeigt sich eine Unzufriedenheit der Europäer mit der Politik der EU. Anstatt die eigene Arbeit in Brüssel zu hinterfragen, vielleicht auch Fehler einzugestehen, kümmern sich die EU-Politiker gar nicht um abweichende Meinungen. Das ist wenig demokratisch.

Viele Entscheidungen der EU wären nicht so ausgefallen, wie sie in der Vergangenheit getroffen sind, wenn man die Bürger dazu befragt hätte. Die EU weiß genau, dass sie eine undemokratische Politik betreibt, die nicht dem Wunsch der Menschen entspricht.

Die Politik der EU dient den Konzernen. Deshalb sind auch so viele Lobbyisten in und um Brüssel versammelt. Was der Bürger denkt und was er sich von Europa erhofft interessiert Brüssel überhaupt nicht. Das ist auch der Grund, warum man die Schweizer Bürger ins negative Licht stellt. Man respektiert sie nicht für vollwertige Bürger mit einer eigenen Meinung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

1 Kommentar

  1. Warum ich FÜR diese Initiative gestimmt habe

    Statistiken sind von “Nicht-Betroffenen” erstellt oder zumindest “verwunderlich”.
    Es werden hier in der Schweiz systematisch Arbeiter ü50 aussortiert und durch jüngere, billigere, ausländischere ersetzt.
    Stichwort: INTERNATIONAL.

    Da kann man fliessend mehrere Sprachen sprechen, sich schriftlich bestens ausdrücken, und trotzdem ist es nicht international genug.

    Einer der 20 Fake-Absagegründe, weil niemand sagen will: Wir haben Ihr Alter gesehen und die Bewerbung gar nicht erst mehr weiter durchgeblättert.

    Wenn Sie über 45 wären, bestausgebildete Schweizerin wie ich – und wie viele in meinem Bekanntenkreis – keinen Job mehr finden, weil sich bei jeder Jobausschreibung mindestens 40 jüngere, billigere und genauso gut ausgebildete Ausländer bewerben, wenn Sie ein bis vier Jahre lang einen Job suchen müssten, mit hunderten von Absagen, ohne jemals zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden, dann würden viele Menschen im In- oder Ausland verstehen, warum die Initiative so viel Zustimmung gefunden hat – ohne rassistisch, rechtsradikal, braun oder fremdenhasserisch zu sein.

    Sucht man drei Jahre lang erfolglos, ist irgendwann der Zug dann sowieso abgefahren. Niemanden interessiert es, ob man sich im Selbststudium weitergebildet hat oder am Ball geblieben ist.

    Meinen Freundinnen geht es ebenso.
    Zwei halten sich in schrecklichen, unterbezahlten und zu früheren Zeiten undenkbaren Arbeitsverhältnissen über Wasser, nur damit sie nicht arbeitslos sind, und zwei sind glücklicherweise verheiratet, so dass sie wenigstens nicht “ein Sozialfall” sind, obwohl sie auch gerne arbeiten würden, aber wegen der extremen Mitbewerbung keinen Job mehr finden.

    Alles, was man gelernt hat – für die Katze.
    Niemand braucht es mehr, niemand will es mehr.

    Man bekommt sogar Absagen in einem Ton wie: Was erlauben Sie sich eigentlich, sich bei uns zu bewerben, wo sie doch so gar und überhaupt nicht mehr in “das Profil” passen. Das hätten Sie doch selber merken müssen.

    Früher dachte man, mit einer super Ausbildung und ständiger Weiterbildung sei man auf der sicheren Seite – und nichts könne passieren. Weit gefehlt und willkommen in der Realität.

    Früher dachte man, im Notfall könne man ja putzen gehen oder servieren. Weit gefehlt und willkommen in der Realität. Da gibt es für jeden Job auch wieder 200 Bewerbungen. Einfach auf einem anderen Niveau. Junge, flinke, billige Ausländer, die das (angeblich) nicht nur in der halben Zeit, sondern auch zum halben Lohn erledigen.

    Man kommt sich fremd im eigenen Land vor, und wenn man sich an gewissen Orten bewirbt, wird man als Schweizerin betrachtet, als ob man ein Alien wäre, ein Exote, den es eigentlich gar nicht mehr geben sollte.

    In den attraktiven Orten in der Schweiz, rund um die Städte, welche Arbeitsplätze bieten, hört man auch in allen öffentlichen Orten kaum mehr Schweizerdeutsch. Dänisch, Englisch, Russisch, Finnisch, Hochdeutsch etc, nur kein Schweizerdeutsch mehr nirgendwo.
    In meiner Kindheit waren in der Schule zwei Italiener-Gastarbeiter-Kinder – die einzigen Ausländer unter 25 Kindern. Heute ist es an vielen Schulen umgekehrt. Zwei Schweizer unter 25 Ausländer Kindern aus Albanien und aus der ganzen Welt. An Elternversammlungen versteht kaum einer den anderen, weil jeder aus einem anderen Herkunftsland stammt, und die wenigstens Schweizerdeutsch sprechen.

    Wenn Sie kein Arbeitslosengeld mehr beziehen könnten und zum Sozialfall werden, was Sie sich vor 15 Jahren niemals hätten träumen lassen, DANN WÜRDEN SIE UNSERE SITUATION MIT ANDEREN AUGEN SEHEN. Aber SIE SIND JA NICHT BETROFFEN.

    Heute ich – morgen SIE.

    In Nachbarländern ist man nicht betroffen von der irrsinnigen Bautätigkeit an allen schönen Plätzen, von überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln, wo man keinen Platz mehr findet, von Dauer-Staus auf allen Autobahnen und wichtigen Verkehrspunkten. Mein Dorf ist viel mehr als doppelt so gross wie in meiner Jugend.
    Der Ausländeranteil hat sich verfünfzehnfacht. Es wird gebaut wie blöd. Das Leben im eigenen Dorf können sich viele nicht mehr leisten und ziehen weg, in unattraktivere und etwas günstigere Gegenden.

    Nicht betroffen von der grössten Einwanderungsquote WELTWEIT, nicht nur Europaweit. Wir haben den weitaus grössten Ausländeranteil überhaupt. Seit der Personenfreizügigkeit kommen jedes Jahr 80’000 neue Ausländer dazu. Super, oder. Aber ich bin nicht die einzige, die es verdammt ungemütlich findet. Sorry.

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