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Goldpreis: Kaufen, wenn die Kanonen donnern

Gepostet von am 29 Dez, 2013 in Gold | Keine Kommentare

Goldpreis: Kaufen, wenn die Kanonen donnern

Am Finanzmarkt gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, dass man ein Investment eingehen kann, wenn die Kanonen am lautesten donnern. Wenn niemand mehr einen Pfifferling auf eine Anlegeform geben will, dann wäre der Zeitpunkt richtig, sich zu positionieren. Solch ein Umfeld herrscht derzeit bei Gold vor. Niemand traut dem Goldpreis noch etwas zu. Genau das könnte langfristig positiv sein.

Dieses Jahr hat sich der Goldpreis schwach entwickelt. Um etwa 27 % notierte der Goldpreis am Ende des Jahres niedriger als zu Beginn. Darüber kann sich niemand freuen. Und auch für 2014 sehen die Aussichten nach allgemeiner Auffassung nicht positiv aus.

Nicht, dass es an Gründen für ein Investment in das gelbe Edelmetall fehlen würde. Die Geldmenge wächst, Inflationssorgen sind vorhanden und das Vertrauen in das Papiergeld schwankt. Dennoch will der Goldpreis nicht zu alter Stärke finden.

In einem Teufelskreis von Verkäufen, fallenden Preisen, wieder Verkäufen und wieder fallenden Preisen sinkt der Goldpreis stetig. Zudem tragen die negativen Aussichten von Großbanken (u. a. Goldman Sachs) und Großinvestoren (u. a. George Soros) dazu bei, dass auch dem letzen Goldanleger der Spaß an seinen Unzen vergeht. In der Folge wollen immer mehr Anleger ihr Gold verkaufen. Der Teufelskreis dreht sich immer schneller.

Jetzt haben wir ein Umfeld beim Goldpreis, bei dem niemand dem gelben Edelmetall noch etwas zutraut. Diejenigen, die Unzen und Barren besitzen, schwanken in ihrer Haltung und überlegen, ob sie ihre Anteile nicht auch noch verkaufen sollen. Diejenigen, die auf Bargeld sitzen, trauen sich nicht Gold zu kaufen, da sie befürchten, der Goldpreis könnte noch weiter fallen. Sie scheuen sich, zu investieren.

Für diese Investoren könnte sich diese aktuelle Zeit als günstige Einstiegsgelegenheit erweisen. Um in der Sprache des Titels zu bleiben: Der Goldpreis wird jetzt aus allen Richtungen in Beschuss genommen. Es donnert so laut, dass sich die ängstlichen Anleger nicht in den Markt trauen. Behält das ungeschriebene Gesetz recht, dann muss der mutige Anleger jetzt zugreifen. Jetzt sinkt der Preis für die Unze, jetzt muss kein Investor um die Wette mit anderen kaufen. Genau in solch einem Umfeld kann er die Hand aufhalten, während sich viele andere Anleger von ihrem Gold trennen wollen. Er kauft also, wenn die Kanonen donnern.

Beruhigt sich im Jahre 2014 der Preisverfall und der Goldpreis beginnt zu steigen, dann werden die mutigen Investoren für ihren Schritt belohnt werden. Das wird der Moment sein, wenn sie zuschauen können, wie die anderen Investoren um die Wette kaufen und somit den Goldpreis treiben.

Die Medien argumentieren oftmals prozyklisch. Sie sind besonders optimistisch, wenn der Preis einer Anlage steigt, und übertreiben die negative Berichterstattung, wenn dieselbe Anlage im Preis fällt. So auch beim Goldpreis. Für die Medien gibt es derzeit keine Gründe für einen Kauf.

Genau das aktuell negative Umfeld könnte sich als langfristig als positiv für den Goldinvestor herausstellen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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