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Bitcoins, Aktien, Immobilien: Zentralbanken erzeugen Blasen

Gepostet von am 29 Nov, 2013 in Finanzkrise | Keine Kommentare

Bitcoins, Aktien, Immobilien: Zentralbanken erzeugen Blasen

Am Hype um das kryptische Geld Bitcoin erkennt man auch die Handschrift der Zentralbanken wieder. Überall auf der Welt ist Geld gedruckt worden, welches in dieser Menge von der Gemeinschaft nicht aufgenommen werden kann. Es sucht sich jetzt jede sich bietende Möglichkeit, um angelegt zu werden und erzeugt dadurch Blasen. Man mag sich nicht ausdenken, was passieren wird, wenn dieses zu viele Geld in Mieten, Lebensmittel und Konsum fließt.

Die Medien machen sich einen Spaß aus den täglichen Meldungen über die Rekordstände der Internetwährung Bitcoin. Niemand versteht so recht, wie dieser Anstieg zustande kommt, manche fragen sich gar, wofür Menschen soviel Geld ausgeben. Man bekommt ja nichts in die Hand. Es ist alles nur virtuell. Nun gut, die Menschen wollen in diesem Moment alle das Gleiche, nämlich Bitcoins kaufen. Diesem plötzlichen Druck ist die digitale Währung nicht gewachsen. Die Wirtschaftslehre lehrt uns schon früh: Starke Nachfrage bei kleinem Angebot erhöht den Preis.

Woher kommt die neue Nachfrage? Sie ist das Resultat der weltweiten Politik des Gelddruckens. Bitcoins sind ein Spekulationsobjekt geworden. Die Preise steigen immer höher, genauso wie die Aktienmärkte in immer höher Bereiche steigen. Genauso wie Immobilienpreise nur noch eine Richtung kennen. Im Markt für Unternehmensanleihen herrscht das gleiche Bild. Überall sucht sich das neu erschaffene Geld der Zentralbanken seinen Weg. Bisher bleibt das Geld bei den verschiedenen Anlagen hängen. Es ist erwiesen, dass billiges Geld zu Fehlinvestitionen führt.

Schlimmer wird es werden, wenn das Geld, das bereits zu viel ist und immer noch in Unmengen freigesetzt wird, es tatsächlich schafft, in die Realwirtschaft zu drängen. In dem Ausmaß, wie jetzt die Preise für Wertpapiere oder eben Bitcoins galoppieren, könnten dann die Preise für Lebensmittel, Kleidung oder Energie steigen. Ein Unterschied zum Bitcoinbeispiel ist, dass man das Angebot schneller ausweiten kann. Dennoch wird die Nachfrage das Angebot immer noch deutlich übersteigen und damit die Preise treiben.

Die Zentralbanken wissen in ihrer Not gar nicht mehr, was sie tun. Sie wollen nämlich das in den Anlagen zirkulierende Geld  tatsächlich in die Realwirtschaft lenken. Stichwort “Straf- oder Negativzinsen“. Die Folgen eines solchen Schrittes wären verheerend. Warum? Weil solch ein Schritt sofort enorme Teuerungen zur Folge hätte.

Viele wollen solch ein Szenario nicht wahr haben, dennoch ist es naheliegend. Billiges Geld befeuert alles, was sich ihm in den Weg stellt. Das Geld wird weniger wert, weshalb man mehr davon aufbringen muss. Alles steigt dann im Preis. Die Bürger werden solch einen Preisanstieg nicht verkraften können und die Zentralbanken werden auf eine galoppierende Inflation keine Antwort kennen. Ihre Politik hätte versagt und die Lage würde außer Kontrolle geraten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

 

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