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US-Shutdown: Im Grunde läuft alles nach Plan

Gepostet von am 1 Okt, 2013 in USA | Keine Kommentare

US-Shutdown: Im Grunde läuft alles nach Plan

Die amerikanische Politik hat sich in der Nacht im Haushaltsstreit nicht einigen können, damit treten nun automatische Einsparprogramme in Kraft. Entgegen der medialen Berichterstattung ist das gar nicht so falsch, da damit die USA endlich sparen, anstatt immer nur auszugeben. Zudem hätte das Land rechtzeitig sparen können, um nicht in diese missliche Lage zu geraten. Dieser Ausgabenstopp ist Teil der amerikanischen Gesetzgebung, das soll so sein und ist nicht wie eine dunkle Wolke über die USA gekommen.

Die Medien verschleiern den Blick auf das Wesentliche. So wie Heiß und Kalt, wie Sonne und Mond sowie Tag und Nacht zusammengehören, ist das auch für Einnahmen und Ausgaben der Fall. Wenn die USA kein Geld mehr haben, müssen die Ausgaben auf das Notwendigste heruntergefahren werden. Worin also liegt das Problem der Medien?

Die amerikanische Verfassung sieht diesen Vorgang doch genauso vor. Er ist gewollt und wissentlich von allen Parteien in Kauf genommen. Zudem ist das Zusammenspiel von Senat und Repräsentantenhaus auch etwas, was entsprechend den amerikanischen Gesetzten abläuft. Wenn also das "Setup" zu einer Blockade führt, dann müssen die USA diese Konstruktion rechtzeitig ändern. Haben sie aber nicht.

Immer wieder wird in den Medien verdeutlicht, wie schwer dieser "Shutdown" die US-Wirtschaft treffen würde. Man spricht von 2,5 Milliarden Dollar pro Tag. Auch hier sind die Medien auf dem einen Auge blind. Kaum jemand rechnet aus, wie sehr die Verschuldung die Bürger und das Land belastet.

Wer nicht hört (handelt), muss fühlen, heißt es in der Umgangssprache. Die USA hatten Zeit zu reagieren und haben diese Möglichkeit nicht genutzt. Jetzt ist die Zeit verstrichen und sie müssen nun die Konsequenzen ihrer Untätigkeit ertragen.

Im Grunde läuft alles nach Plan. Die automatischen Ausgabenkürzungen waren genauso vorgesehen, und jetzt treten sie in Kraft. Warum also dieses Geschrei? Die USA müssen den Helden natürlich erst einmal zu Boden gehen lassen, alle Hoffnung muss zunächst schwinden, um dann doch noch zu einer Einigung zu finden. Alles andere wäre nicht Hollywood reif.

Es würde gar nicht verwundern, wenn die Demokraten und die Republikaner sich in Kürze (etwas verspätet) doch noch unerwartet einigen würden. Plötzlich würde eine Befreiung durch das Land gehen und seine Wirkung auf die Wallstreet nicht verfehlen. Die Kurse würden (wieder einmal) durch die Decken schießen und die Investoren wären glücklich.

Wenn das mal kein profitables Drehbuch ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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