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Gold: Der Bullenmarkt kann unmöglich zu Ende sein

Gepostet von am 9 Jul, 2013 in Gold | Keine Kommentare

Gold: Der Bullenmarkt kann unmöglich zu Ende sein

Viele Anleger vergleichen den Absturz des Goldpreises mit dem Platzen der Neuer-Markt-Blase. Eine riesige Blase hätte sich im letzten Jahrzehnt angestaut und es ginge gar nicht anders, als dass die Goldblase mit einem Knall platze. Damit man von einer Blase sprechen kann, braucht man Gründe, die nicht glaubhaft sind, die nicht echt sind und die nur aus warmer Luft bestehen. Das alles ist bei Gold nicht der Fall. Deshalb sollte auch niemand davon ausgehen, dass der Bullenmarkt zu Ende sei.

Eine Blase hat immer den Kern, dass das Fundament des Preisanstiegs nicht auf stabilen Füßen steht. Manchmal ist das Fundament nicht einmal vorhanden. Bei der Immobilienblase in den USA war das besonders deutlich zu verfolgen. Wenn Menschen, die nur wenig Geld verdienen, jedoch teure Immobilien erwerben, dann ist das die Basis für eine Blase. Es geht um die Unverhältnismäßigkeit. Jeder weiß, dass sich ein Tellerwäscher keine Luxusvilla leisten kann. Tut er das dennoch, obwohl er immer noch Tellerwäscher ist, dann sollten schnell die Alarmglocken läuten, denn dann kauft hier jemand etwas, was er sich real nicht leisten kann. Immer mehr Käufer kauften sich auf diesem Weg Immobilien, deren Preis sie über die Dauer eines Darlehens nicht stemmen können. Ausgelöst durch den Nachfrageschub nach Immobilien begann sich dann die Blase aufzublasen.

Gleiches gilt für die Blase am Neuen-Markt. Dort haben Unternehmen keinen Cent verdient. Noch schlimmer, sie haben meist nur Geld verbrannt. Sie konnten den Anlegern jedoch eine Geschichte verkaufen, wie sie in der Zukunft angeblich sehr viel Geld verdienen werden. Auf diese Versprechen sind die Anleger dann hereingefallen. Wenn an der Börse kleine Callcenter-Firmen soviel wert sind wie ein mittelständisches herstellendendes Unternehmen oder wenn kleine IT-Beratungshäuser mehr wert sein sollen als z.B. die Lufthansa mit all ihren Flugzeugen, dann ist die Unverhältnismäßigkeit wieder da. Es passt einfach nicht, wenn Ihnen jemand das Blaue vom Himmel verspricht. Die Blase füllt sich in diesem Fall ebenfalls mit Luft.

Wenn also der Schlüssel für das Erkennen einer Blase die Unverhältnismäßigkeit ist, dann kann man beim Goldpreis unmöglich von einer Blasenbildung sprechen. Denn alle Faktoren, die zu einem Investment in Gold führen, sind tatsächlich vorhanden, greifbar und begründet. Besonders die Schuldenkrise ist hier nicht von der Hand zu weisen und ist eine treibende Kraft für die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall. Staaten sind am Rande des Staatsbankrotts. Der Vertrauensverlust in das Papiergeldsystem ist vorhanden, da ist nichts, was nach Luft aussieht. Es ist alles echt, was den Goldpreis in der Vergangenheit getrieben hat.

Das heißt, die Probleme/ die Krisen sind echt. Die Bedrohung für Vermögen, für Staaten und für die Wirtschaft sind echt, warum soll dann um Himmels willen der Bullenmarkt plötzlich zu Ende sein?

Dieses Verständnis ist wichtig, um den Goldpreisverfall der letzten Wochen einzuordnen und ihn in einem großen Bild zu verstehen. All diejenigen, die vorschnell das Platzen einer Gold-Blase herbeireden wollen, müssen sich nur an die Fakten halten. Dann wird schnell klar, dass es sich unmöglich um eine Blase handeln kann. Der Goldpreis ist in einem großen Bullenmarkt unterwegs und er wird es noch lange bleiben, solange die Kräfte, die ihn treiben, nicht abgestellt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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