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Gold: Im Wochenchart schwinden die Kräfte

Gepostet von am 10 Jun, 2013 in Gold | Keine Kommentare

Gold: Im Wochenchart schwinden die Kräfte

Der Goldpreis hat seine Chance auf die Überwindung der 1415$-Marke nicht nutzen können. Man kann dem gelben Edelmetall nichts vorwerfen, es hat es vehement probiert, jedoch ohne Erfolg. Starke Kursverluste am Freitag haben zudem für ein besonders schwaches Bild im Wochenchart gesorgt. Zwei Kerzen zeigen das deutlich. Der Goldpreis driftet jetzt nach Süden und der nächste Kursverfall ist damit nur eine Frage der Zeit. Vermeiden lässt sich das kaum.

Das Bemühen war da. Im Berufsleben würde man die Mühen des Goldpreises als "er hat sich stets bemüht" formulieren. Es hat nicht sollen sein, ist die einfache Schlussfolgerung. Die Chance war dennoch da. Sobald am Freitag (07.06.2013) klarwurde, dass der Goldpreis seine Chance zum Überbieten der Widerstandslinie bei 1415$ nicht nutzen würde, stürzten sich die Short Anleger wie Hyänen auf das geschwächte Edelmetall. Verkaufsaufträge nahmen stark zu und drückten den Kurs nach Süden.

Im Ergebnis auf diese Kursreaktion hat sich im Wochenchart ein Shootingstar gebildet. Es zeigt, wie die Goldinvestoren im Wochenverlauf zwar einen Anstieg probiert haben, jedoch am Ende der Woche den kompletten Zugewinn wieder abgeben mussten. Das erkennt man am langen Docht und dem kleinen Kerzenkörper. Zusätzlich deutet die Kerze der Vorwoche auf eine Unsicherheit im Markt hin. Diese wurde mit einem Doji beendet. Eine Doji-Kerze zeigt eine Unsicherheit über den zukünftigen Kursverlauf unter den Marktteilnehmern an.

So sieht das Bild des Goldpreises im Wochenchart aus: Stand: 1380$/uz

goldpreis-wochenchart-10062013

zum Vergrößern auf das Bild klicken

 

Erst ein Doji (Unsicherheit) und dann ein Shooting Star (Schwäche) sind die letzten beiden (fertigen) Kerzen, welche sich aus dem Wochenchart ablesen lassen. Der kleine Kerzenkörper ganz rechts ist für diese neue Woche und hat noch keine Aussagekraft.

Die Schwäche ist allerdings deutlich zu sehen. Das gilt auch für all diejenigen Anleger, die auf diese Gelegenheit gewartet haben, den Goldpreis shorten zu können – also auf fallende Kurse zu setzen. Daher sollten nun weitere Anleger zu der Einsicht kommen, dass der Goldpreis Schwäche zeigt und weiter fallen müsste. Diese Entscheidung resultiert in weiteren Verkäufen und der Preisverfall ist somit vorgezeichnet. Die nächste Haltestelle wäre dann im Bereich 1200$ pro Unze zu finden.

Der Goldpreis kann sich aus dieser angeschlagenen Situation nur retten, wenn er per Wochenschluss einen Schlussstand über 1415$ hinlegt. Ansonsten lautet die Richtung abwärts.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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