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Zwangsenteignung in Europa: War Zypern nur der Anfang?

Gepostet von am 16 Mrz, 2013 in Europa | 4 Kommentare

Zwangsenteignung in Europa: War Zypern nur der Anfang?

Jetzt ist es raus, Bankguthaben sind nicht sicher. Obwohl die Euroretter zu jeder Zeit der Krise das Gegenteil behauptet haben, ist es nun geschehen. Im Rahmen der Hilfsmaßnahmen für Zypern werden die Inhaber zypriotischer Bankkonten zu einer Zwangsabgabe verdonnert. Ihr Anteil wird einfach eingefroren und ist nicht mehr verfügbar. Die Bürger in der EU sind nun in Aufruhr, denn was in Zypern passiert ist, kann nämlich überall anders auch geschehen. Bekommen wir am Montag einen Bankenrun?

Wenn es hart auf hart kommt, dann geht es ganz schnell. Vor allem hat der Bankkunde keine Möglichkeit zu reagieren. Was in vielen Blogs und Foren schon seit vielen Jahren unterstrichen wird, aber oftmals nicht geglaubt wurde, erhält nun seine Bestätigung. Das Guthaben auf der Bank ist nicht sicher und war es zu keiner Zeit. Im Moment bröckelt die Fassade, dass das Ersparte sicher ist, die Banken mit Einlagensicherungsmaßnahmen für die Einlagen geradestehen oder auch der Staat die Bankguthaben garantiert. Das war zu jeder Zeit nur schöner Schein.

All diese Lippenbekenntnisse erscheinen nach den Ereignissen in Zypern unter einem ganz anderen neuen Licht. Wenn der Staat auf das Geld seiner Bürger zugreifen will, dann macht er das einfach. Der Staat legitimiert selbst sein eigenes Handeln. Das ist eine schlimme Entwicklung. Natürlich wird alles positiv formuliert, man mache das nur, um Zypern zu helfen. Es sei nur eine einmalige Sache, eine Ausnahme, sozusagen. Bankguthaben mit mehr als 100.000 Euro werden mit 9,9% belastet, Konten mit weniger Guthaben müssen 6,75% abgeben. Über Nacht ist das Geld der zypriotischen Kunden weggenommen worden.

Man muss sich nur mal überlegen, was hier nach einer Aktion eines korrupten, diktatorischen Regimes eines unterentwickelten Landes der dritten Welt klingt, passiert mitten in Europa. Die EU hat sich hier einen Bärendienst geleistet. Sie wollte eigentlich die vornehmlich russischen Bankkontenbesitzer zur Kasse bitten, hat aber unbeabsichtigterweise die europäischen Bürger aufgeschreckt. Plötzlich ist alles möglich. Plötzlich sehen auch die systemgläubigen Bürger, dass alles bisher Gesagte nur Schall und Rauch ist, sofern die EU auf das Geld ihrer Bürger zugreifen will. Sie enteignet einfach, wenn sie das möchte.

Der Wochenbeginn wird nun besonders spannend oder soll man lieber heikel sagen? Was wird in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien passieren? Was wird in Europa geschehen, wenn am Montag morgen die Banken ihre Türen öffnen? Es besteht die Möglichkeit, dass die Menschen so schnell wie möglich an die Bankschalter stürmen werden, um ihr Geld noch zu retten. Damit hätten wir einen Bankenrun in Europa.

Es würde nicht verwundern, wenn Frau Merkel und Herr Schäuble am Montag vor die Kameras treten werden und das Guthaben der Deutschen erneut garantieren werden. Sollte das geschehen, dann wissen Sie, dass die Lage ernst ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

4 Kommentare

  1. Wenn man den Text liest, hat man den Eindruck der Autor hat richtig Panik. Da zitiere ich mal Warren Buffet. “Wenn die Masse Angst hat muss man gierig werden” 😉

  2. Ich habe keine Angst. Denn ich vertraue darauf, dass die Menschen ausschlafen, mündig und aktiv werden. Ich werde am Montag auf die Bank gehen, weil das jederzeit überall in Europoa passieren kann, weil es ums Prinzip geht und natürlich aus Solidarität mit den einfachen Menschen in Zypern. Wenn sich viele andere in Europa anschließen, merkt vielleicht unsere “Elite”, dass sich die Menschen nicht alles gefallen lassen. Auch nicht in Deutschland. Ich finde, es ist jetzt die Zeit gekommen, aktiv zu werden. Ich möchte nicht, dass es nach der Bundestagswahl so weiter geht wie bisher. Es reicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Zypern war nur der Anfang.
    Unsere Welt ist in jeder Hinsicht bankrott: finanziell, wirtschaftlich, gesellschaftlich und moralisch. Der Grund für die globale Misere ist ein Finanzsystem, das auf jegliche Werte verzichtet, und „Geld“ willkürlich und in beliebiger Menge in Druckerpressen oder per Tastendruck am Computer in elektronischer Form erzeugen kann, ohne dabei eine reale Leistung erbringen zu müssen. Der ehemalige Direktor der „Bank of England“ und zweitreichste Brite seiner Zeit, Sir Josiah Stamp, erklärte in einer Rede anlässlich der Abschlussfeier an der University of Texas im Jahre 1927 vor etwa 150 Studenten selbstkritisch und in unmissverständlichen, klaren Worten die Funktionsweise eines schuldenbasierten Weltfinanzsystems:

    „….Das moderne Bankensystem erzeugt Geld aus dem Nichts. Dieser Prozess ist vielleicht der erstaunlichste Taschenspielertrick, der jemals erfunden wurde.
    Das moderne Finanzwesen wurde in Ungerechtigkeit gezeugt und in Sünde
    geboren … „
    Die Bankiers besitzen die Erde. Wenn Sie ihnen diese wegnehmen, ihnen aber die Macht der Geldschöpfung lassen, dann werden sie mit einem Federstrich genug Geld schöpfen, um die Erde wieder zurückzukaufen….

    Mittlerweile haben die meisten schon erkannt, dass wir von Verbrechern regiert werden, von den Marionetten der Banken und Konzerne, hierzulande Politiker genannt. Dieses Pack lebt auf unsere Kosten wie die Made im Speck von unseren Steuern, den Schutzgeldzahlungen an die Staatsmafia. Würden nämlich wir als Staat, als wahrer Souverän das Geld aus der Luft schöpfen wie die Privatbanken, bräuchte sich “der Staat” kein Geld bei den Banken zu leihen, wäre nicht verschuldet, bräuchte keine Zinsen und wir somit keine Steuern zu bezahlen. Das ist der gemeinste Steuerbetrug aller Zeiten. Nun haben diese regierenden Verbrecher Angst davor, dass mit dem Zusammenbruch des Euros dieses ganze System zusammenbricht. Darum geht es.

  4. deswegen sollen wir nicht “befürchten”, dass das Zypern-Beispiel mit den Zwangsenteignungen in Ländern wie Italien und Spanien Schule macht, sondern es “HOFFEN” ! Es wäre ein richtiger und gerechter Weg zur Lösung der Schuldenkrisen in diesen Ländern. Sollte aber nicht nur Geldeinlagen bei Banken betreffen sondern alle Vermögensformen. Ein Run auf die Banken wäre dann auch obsolet! Aber auch Deutschland hat verdammt viele Schulden, und auch bei uns würde ich eine solche Maßnahme begrüßen. Ich gehöre allerdings auch zu denen, die am wenigsten zu verlieren hätten. Wenn wir alle Gregor Gysi zum Kanzler wählen gibt’s vielleicht eine Chance.
    Ab 100.000 Euro könnten 25 % fällig werden, ab 1 Million 50 %, und ab 10 Millionen 100 %. Kein Reicher würde dadurch arm, sondern alle Superreichen hätten immer noch mindestens 10 Millionen Eoro Vermögen.
    Nur die Welt wäre dadurch etwas weniger ungerecht, und das “arme” Zypern, das “arme” Italien, das “arme” Spanien und das “arme” Deutschland, könnten einige ihrer vielen Schulden- und anderen sozialen Probleme mal pragmatisch angehen, weil Mittel verfügbar wären.
    Gruß an Wolfgang Schäuble!

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