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Italien Wahl: EU verliert Finanz-Marionette

Gepostet von am 26 Feb, 2013 in Europa | Keine Kommentare

Italien Wahl: EU verliert Finanz-Marionette

Die Parlamentswahlen in Italien sind gelaufen und gewonnen hat ein Außenseiter. Die Medien beklagen nun einen Stillstand in Italien, eine Pattsituation, die keine Entscheidungen mehr ermöglichen würde. Manche reden gar von baldigen Neuwahlen. Die Italiener sind da gar nicht so pessimistisch, sie haben gewählt, was sie für richtig halten. Die Sorgen haben nun die Euroretter, da sie ihren Mann vor Ort verloren haben. Sie können jetzt nicht mehr direkt in die italienische Entwicklung eingreifen.

Das italienische Volk hat es auf den Punkt gebracht. Den Monti mögen sie nicht, den Berlusconi wollten sie nicht und den Grillo, den haben sie gewählt. Was nach einer demokratischen Entscheidung aussieht, ist in Europa nicht erwünscht. Das ist schlimm. Ist Ihnen das aufgefallen? Kaum jemand in Europa akzeptiert die Meinung des italienischen Volkes. Lieber hätte man es, wenn so lange gewählt würde, bis das Ergebnis stimmt. Das kennen die Euroretter schon aus vergangenen EU-Referenden.

Mit der Demokratie nimmt man es in der europäischen Gemeinschaft eh nicht so genau. Besonders Deutschland und deutsche Politiker aus Brüssel haben sich hervorgetan. Sie haben sich im Wahlkampf auf die Seite Montis geschlagen und wollten somit seine Wahl herbeireden. Sie haben das italische Volk beeinflussen wollen. Das ist einer Demokratie nicht würdig. Frau Merkel hatte sich bereits in den Wahlkampf in Frankreich eingemischt und wollte lieber eine Wiederwahl ihres Freundes Sarkozy erzwingen. Das hatte damals auch nicht geklappt.

Besonders in Italien wollte die EU eine Regierung, die die Europadiktatur weiter ertragen wollte. Europa wollte Italien weiter im Griff haben, so wie man das von dem Mann des Geldes Mario Monti gewohnt war. Das ist nun mit dieser Wahl buchstäblich aus den Händen geglitten. Nun ist die EU in Aufruhr, weil eingetreten ist, wovor man sich gefürchtet hatte. Man verliert Italien.

Schnell werden die Finanzinvestoren beginnen, mehr Risikoaufschläge zu verlangen. Die EZB wird gefordert sein, öffentlich zu helfen (verdeckt macht sie das bereits). Das wird die Gläubiger nicht freuen, dass die Lage so schlecht ist, dass die Europäische Zentralbank eingreifen muss.

Ganz anders das Bild für die italienischen Bürger. Endlich haben sie es den Mächtigen gezeigt. Sie haben gezeigt, dass es auf die Meinung des Volkes doch ankommt. Sie haben ihr Kreuz bei dem Kandidaten gemacht, bei dem sie ihre Meinung am besten geschützt sehen. Dieser Mann, Grillo, der in den Medien immer wieder als Komiker bezeichnet wird (das ist Absicht), trifft die Gemütslage der italienischen Bürger. Vor allem sitzt er mit ihnen im selben Boot. Der italienische Bürger glaubt den Worten dieses Mannes, was man von den Worten der EU nicht behaupten kann.

Das italienische Volk hat alles richtig gemacht. Es hat sich aus der Umklammerung der EU gelöst. Das ist eine symbolische Befreiung, noch keine Rettung, jedoch ein gutes Gefühl, dass das Volk in Europa noch was zu melden hat. Daran hat man in den letzten Monaten und Jahren zweifeln können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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