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Systemcrash: Wie lange hält die Geduld?

Gepostet von am 4 Dez, 2012 in Finanzkrise | Keine Kommentare

Systemcrash: Wie lange hält die Geduld?

Wieder geht ein Jahr zu Ende und wieder ist von dem angekündigten Systemcrash nichts zu sehen. Die Banken sind noch nicht umgefallen, Staaten sind nicht pleite und die Währungen existieren immer noch. Zudem sind die Haltbarkeitszeiten der Vorräte im Keller wieder einmal abgelaufen. Seit Jahren soll der Systemcrash jeden Moment eintreten, die Geduld all derjenigen, die ein Ende erwarten, wird auf eine harte Probe gestellt. Es gibt jedoch keinen Grund, das Handtuch vorzeitig zu werfen.

Die Gedanken all derjenigen, die sich für einen Ausbruch des Systemcrashs gewappnet haben, sind verständlich. Sie haben sich rechtzeitig mit Lebensmitteln eingedeckt, um den leeren Regalen im Supermarkt vorzubeugen. Sie haben Ihr Geld von der Bank geholt um Bankenschließungen und Ausgabelimits zuvorzukommen. Sie haben rechtzeitig versucht, sich autark zu machen, das war der Grundgedanke, denn der Systemcrash könnte jederzeit eintreten.

Stattdessen gibt es immer wieder neue Euros, anstatt weniger. Die Zentralbank EZB druckt wie verrückt und sichert somit die Liquidität im Markt und das Kapital, um notleidenden Nationen zu helfen. Der Aktienmarkt, aus dem sich die Krisenbesorgten rechtzeitig verabschiedet hatten, steigt in immer weitere Höhen, anstatt in Schutt und Asche zu verfallen. Von einer zukünftigen Krise, die weit mehr schmerzhaft werden kann als diese, gehen zurzeit nur Wenige aus.

Dies ist der Moment, an dem besondere Vorsicht angebracht ist. Es ist wie beim Aktienmarkt, wo die Masse dann kauft, wenn es wirklich nicht mehr höher geht. Wenn die Mehrheit der Privatanleger die Geduld verliert und dann in den Aktienmarkt springt, fallen die Kurse. Das passiert so oft, dass es kein Zufall ist.

Dieses gleiche Szenario kann jetzt auch bei dem kommenden Systemcrash der Fall sein. Sie haben lange genug ausgehalten. Geben Sie jetzt nicht auf. Springen Sie nicht als Letzter in den Aktienmarkt, kaufen Sie keine Immobilien, jetzt, wo die Preise schon weit gestiegen sind. Verkaufen Sie nicht Ihre Gold- und Silbermünzen, weil Sie annehmen, dass es eben nicht zu einem Systemcrash kommen wird.

Der Grund, warum die Menschen die Krise als solche nicht so deutlich wahrnehmen ist, weil diese sehr langsam von statten geht. Das trübt die Wahrnehmung. Es gibt verschiedene Kräfte (Zentralbanken, Konzerne, mächtige Gruppen), die dieses jetzige System so lange wie möglich aufrecht erhalten möchten. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die sich durch entsprechende, bereits oben erwähnte Maßnahmen dem System entziehen. Das eliminiert die Kräfte.

In Wirklichkeit ist die Krise bereits länger da. Sie schwelt permanent und ist jederzeit in der Lage, deutlicher auszubrechen. Nur weil das noch nicht eingetreten ist, heißt es nicht, dass der Systemcrash nicht eintreten wird. Denn ein Neustart kann nur verzögert werden, er ist jedoch nicht abzuwenden. Die Geduld sollte daher bewahrt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

start-trading Team

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