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Goldpreis: Von wegen spekulativ

Gepostet von am 19 Mrz, 2012 in Gold | Keine Kommentare

Goldpreis: Von wegen spekulativ

Nachdem der Goldpreis ein paar Tage gefallen ist, melden sich einige Experten zu Wort, die meinen, Gold sei ins Visier der Spekulanten geraten. Zocker würden sich am Goldmarkt breit machen und daher sei das Edelmetall kein sicherer Hafen mehr. Wenn es derzeit etwas gibt, das äußerst unsicher ist und man die Finger davon lassen sollte, dann ist das der Aktienmarkt. An dem Markt läuft gerade die wildeste Spekulation. Gold macht das, was es immer macht.

Der Goldpreis gilt als natürlicher Feind des Papiergeldsystems. Daher muss es sich immer wieder gegenüber Drückungen und reger Nachfrage wehren. Besonders große Marktteilnehmer, die viel Geld besitzen, können für eine kurze Zeit den Preis wirklich "bewegen". Zittrige Hände wähnen sich dann schnell in Sorge, dass der Goldpreis drastisch fallen werde und verkaufen ebenfalls. Somit kommt eine Phase in Bewegung, bei dem der Goldpreis zügig fällt. Das ist aber keine wilde Spekulation, sondern Teil der Anlage in Rohstoffe.

Wenn Sie in Gold investiert haben, dann haben Sie eben nicht auf ein Sparbuch eingezahlt. Überall wo es Käufer und Verkäufer gibt, da gibt es auch Manipulationen. Jeder Teilnehmer versucht, die Nachrichtenlage, das Auftragsbuch oder die Stimmung am Markt so zu beeinflussen, dass es für sein Geschäft am positivsten ist. Das war schon immer so, also nur ruhig Blut.

In letzter Zeit wird oft versucht den Edelmetall-Investoren weiß zu machen, dass die lange Zeit der Gold-Hausse ihr Ende gefunden haben soll. Man würde sich in einer Spekulationsblase bewegen und sollte schnell zusehen, aus dem Markt auszusteigen. Wenn Gold und Silber beginnen zu fallen, dann aber zügig, so heißt es.

Im Widerspruch dazu stehen die massiven Käufe der Zentralbanken am Markt. Deren ungebremster Durst nach dem Edelmetall steht im Gegensatz zu dem, was man dem kleinen Edelmetall Anleger zuflüstert. Der Normalbürger soll vorsichtig sein und sich vor dem Goldinvestment hüten. Die großen Investoren aber greifen beherzt zu.

Was gut für die Zentralbanken ist, kann gar nicht schlecht für den kleinen Investor sein. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Von einem Zockermarkt ist der Goldmarkt weit entfernt. Solange die Krise weitergeht, wird auch der Goldpreisanstieg weitergehen. Dass der Goldpreis nicht nur steigen kann, dass es zwischendurch eben auch zu schwächeren Tagen kommt, das gehört zu der Anlageform.

Jeder Goldinvestor sollte das große Ganze nicht aus den Augen verlieren. Sie haben gekauft, um Ihr Vermögen zu schützen. Sie haben keinen Grund, sich von der Nachrichtenlage aus der Ruhe bringen zu lassen. Solange Ihre Haltung dieser beschriebenen entspricht, dann können sie ruhig schlafen.

Spekulativ ist nicht der Markt für Gold, sondern der Aktienmarkt, dort wird geflutet, überschwemmt und riskiert, dass dem Betrachter Angst und Bange werden kann. Davon ist der Goldpreis weit weg.

 

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

start-trading Team

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