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Politik – es wird global geflunkert

Gepostet von am 22 Mrz, 2011 in Sonstiges | 1 Kommentar

Politik – es wird global geflunkert

Wieder einmal wird demonstriert, wie wenig wir Menschen den Worten der Politik glauben sollten. Am Beispiel Japans konnte man wieder beobachten, wie die Staatsführung den Bürgern die Unwahrheit sagt. Das Muster ist dabei immer gleich: zuerst wird verharmlost, das lief dann so:  "die Lage ist unter Kontrolle" und " es besteht keine Gefahr". Das waren zu Beginn der Krise die Worte der japanischen Regierung an ihre Bürger.

Lange liess sich die Illusion nicht aufrecht halten. Die Bürger fühlten, dass etwas nicht stimmte.  So geschah es dann auch. Langsam kam die Regierung mit den wahren Zuständen heraus. Heute weiss man, sie hat geflunkert und der Bevölkerung die Wahrheit über das Ausmaß der Krise vorenthalten.

Wer nun meint, das sei eine lokale Sache der japanischen Regierung, so in der Art eine kulturelle Eigenart, weil Japaner keine Fehler zugeben wollen, um ihr Gesicht zu wahren, der irrt sich. Die Politik lebt davon, die Bürger zu bevormunden. Die Politk weiss scheinbar immer besser, was gut für ihre Bürger ist. So handelt dann auch jede Politk in jedem Land gleich. Zunächst erzählt man den Leuten, was sie hören wollen, so geschehen z.B. beim Wahlkampf von US-Päsident Obama, und die Leute haben ihn (und seine Illusion) geliebt. Bis er gewählt wurde natürlich, dann verblasste der Schein. Alle Versprechnungen waren nur Schall und Rauch und wurden bisher nicht eingehalten.

Offenbar täuscht die Politik ihre Bürger, um die eigene Kaste wichtig erscheinen zu lassen. Niemand würde Frau Merkel zuhören, wenn sie nicht Bundeskanzlerin wäre. In der Vergangenheit hat auch die Bundeskanzlerin nicht ganz die Wahrheit über den Zustand der deutschen Atommeiler gesagt. Auch wenn sie heute in manchen Medien als die Kämpferin des Volkes dargestellt wird, dabei wird ein Bild einer  "Sicherheit-geht vor-merkel" gemalt, dann sollte der Bürger nicht vergessen: die Laufzeitverlänegrung der Atommeiler hat vor wenigen Monaten  genau die gleiche Frau Merkel abgesegnet. Man erinnere sich nur an den Atomgipfel im Kanzleramt. Damals waren die Reaktoren supersicher und heute auf einmal nicht. Da hat doch nicht etwa jemand die Unwahrheit behauptet? Entweder damals oder eben  heute.

Deshalb seien Sie vorsichtig, wenn die Politik zum Bürger spricht und beschwichtigt. So auch von Frau Merkel und dem damaligen Finanzminister Steinbrück während der Finanzkrise getan, nachdem die Bundesbürger massiv Geld von den Banken abgehoben haben: "Ihre (Bank)Einlagen sind sicher", hiess es damals vor den Mikrofonen. Wie sicher etwas ist und was man auf diese Aussage geben kann, sieht man in Japan. Nämlich nichts.

Der amerikanische Präsident George W. Bush griff den Irak mit der Begründung an: "sie hätten Atomwaffen und wären damit eine Bedrohung der Demokratie". Dies wurde zu keiner Zeit bewiesen und am Ende des Kriges auch zugegeben, dass im Irak keine Atomwaffen waren. Peinlich – die damalige US Regierung musste in der Aufarbeitung des Krieges zugeben, dass sie Beweise gefälscht hatte. Doch der amerikanische Bürger wurde mit dieser künstlichen Angst (Bedrohung, Terror, Atomwaffen) willig gemacht und zum Beitritt in den Krieg gedrängt. Der damalige britische Premier Blair hat dem britischen Volk das Gleiche vorgelogen. Heute weiss jeder, dass war alles nur eine Lüge.

Gelogen hatte auch Bill Clinton, als er vor aller Welt behauptete: "er hätte kein Verhältnis" zu seiner Praktikantin Monika. Die Lüge war sogar so geübt,dass er nicht mal rot wurde oder gar schwitzte. Man muss wohl so geboren sein, um Politiker zu werden.

Die obigen Beispiele sind nur die Spitze des Eisberges. Es gibt unzählige weitere, die nicht so sehr mediale Berühmheit erreicht haben. Da wären noch, dass die Politik ein Handelsembargos unterschreibt und dann über Drittländer doch Waren in das jeweilige Land liefert.  Ausserdem ist man in der deutschen Politik gewohnt zu beteuern, dass es keine schwarzen Kassen gibt.  Zunächst wird beteuert es gäbe keine, dann wird ein Arbeitskreis gegründet und die brutalstmögliche Aufklärung gefordert, um am Ende klein zuzugeben, was nicht mehr zu leugnen ist.  Auch in der EU-Krise wurde ordentlich geflunkert: zuerst wollte man keinem anderen Land in der Schuldenkrise beistehen, jeder sollte sich selbst helfen, doch dann hat man mit Steuergeldern gezahlt. Sie erinnern sich, zuerst sollte es keinen Rettungsfond geben, dann einen kleinen und vorletzte Woche wurde dieser sogar noch vergrößert. Schlimm, wie der Bürger hinters Licht geführt wird. Natürlich darf in dieser Aufzählung von Flunkereien auch der aktuelle Fall eines Herrn von und zu Guttenberg nicht fehlen, der erst jede Schuld abstritt, dann alle Vorwürfe von sich wies, bis ihn die Beweislast erdrückte und die Lüge nicht mehr zu halten war.

So sind sie halt, die Politiker weltweit. Ihre Aufgabe ist es, den Bürger zu manipulieren. Zu behaupten, ohne zu beweisen; zu argumentieren, ohne Fakten zu nennen und die Lüge als Wahrheit darzustellen. Es ist wirklich so. Die Politk kann nicht viel mehr als flunkern. Wenn ein Politiker  mehr als das  könnte, wäre er/sie nicht in der Poltik. In einem Artikel der FAZ heisst es passend:  "Politik ist die Chance für Leute, die nicht gut aussehen und weder singen noch tanzen können, sehr, sehr prominent zu werden.".

Die Bevölkerung hat allzu lange die Flunkerei der Politik toleriert. Nun hat sich die Flunkerei etabliert und wird dadurch nicht mehr sofort als Lüge wahrgenommen. Und wenn die Medien helfen, die Lüge als Wahrheit zu verschleiern, dann hat es der Bürger nicht einfach, hinters Licht zu blicken und die wirkliche Wahrheit zu erkennen. Es bleibt als Abschluss noch der Rat an alle Leser: vertrauen Sie Ihren eigenen Schlussfolgerungen und somit sich selbst.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

start-trading Team

1 Kommentar

  1. Wir leben bereits seit langer Zeit in einer parallelen Welt. Die ein ist die der Politiker und die andere die reale Welt. Das Zuhören Deren lohnt schon lange nicht mehr.

    Das Problem ist nur, dass keine große Alternative besteht.

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