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Ausblick
2009 - THE GREAT DEPRESSION
Aktien:
Wie geht es weiter an den Märkten?
Derzeit herrscht weiterhin die Phase der Deflation: die
Kurse fallen und Aktien werden billiger. Auch die mutigsten
Anleger werden sich nun von ihren Anteilen verabschieden.
Der deutsche Index wird unter 4000 Punkte rutschen. Man
wird bald von Panikverkäufen sprechen. Nächster
Halt für den DAX sind die Kursmarken 3550/3650 Punkte
aus den Tiefs vom September 2001 und August 2004. Sollten
diese gerissen werden, dann folgen 3220 Punkte und dann
2500 Punkte.
Die
Wirtschaft wird eine Horrormeldung nach der nächsten
präsentieren. Experten werden sich zu Wort melden und
von viel tieferen Kursen sprechen. Und wenn auch der letzte
Anleger seine Aktien verkauft hat, kommt es zu einer Trendumkehr
(siehe auch Artikel: Ausblick), der Wechsel von Deflation
zu Inflation beginnt.
Obwohl die Wirtschaft weiter brach liegt, werden die Aktienmärkte
als erste aufstehen und zaghaft kommt es zu steigenden Notierungen.
Aktienmärkte handeln die Zukunft und haben deshalb
eine Vorlauffunktion. Der Anstieg wird aber nicht fundamental
sein, sondern nur im Rahmen der inflationären Preissteigerung,
denn durch die Inflation werden die Zahlen größer;
aus einem Aktienkurs von 10 Euro werden z.B. 30 Euro, aber
alles nur durch den Wertverlust des Geldes.
In der Hyperinflation wird es einen richtigen Run auf Aktien
geben und die Kurse werden rasant steigen. Der Kursanstieg
wird zwar nicht wirklich fundamental sein, wird aber helfen,
die Auswirkungen der Geldentwertung auszugleichen.
Regelmäßig werden Aktien als einzig geeignete
Investitionsmöglichkeit gepriesen. Versicherungen investieren
in Aktien, Fonds investieren in Aktien, Pensionen werden
in Aktien angelegt und auch der Privatinvestor soll sich
Aktien ins Depot legen. Ahnung braucht er keine haben, Hauptsache
langfristig soll die Anlage sein. Wenn man lang genug wartet,
sollen Aktien profitabel sein.
Laut einer Statistik des Fondsverbandes BVI sieht die Realität
ganz anders aus. "Wer im Januar 1988 mit dem Aktiensparen
begonnen hat, seither jeden Monat brav 100 Euro in europäische
Aktienfonds eingezahlt hat, durfte Ende 2008 Verluste beklagen"
Ein Aktienengagement ist eine Spekulation und somit
keine sichere Anlage. Es kann Profite abwerfen oder
auch zu Verlusten führen. Durch den langfristigen Anlagehorizont
entzieht sich der Investor seiner Verantwortung, Entscheidungen
zum Timing des Investment zu treffen. Der Investor muss
selbst entscheiden, wann eine Position eröffnet wird
und auch, wann der richtige Moment zum Schließen ist.
Ein Rückblick zeigt ein düsteres Bild. Die Finanzmärkte
fallen seit Monaten und ein Ende ist nicht in Sicht. Manch
ein Anleger hat versucht, günstige Kurse zum Einstieg
zu nutzen. Bisher hat man dabei in das fallende Messer gegriffen,
denn die Aktien fielen weiter. Niemand möchte Aktien
kaufen, wenn die Zukunft des investierten Unternehmens unsicher
ist; solange die Unsicherheit groß bleibt, wird auch
der Verkaufsdruck anhalten.
Aktien
- Banken - Einlagen
- Gold - Immobilie
- Schulden - Staatsbankrott
- USA/Dollar - Wirtschaft
- Ausblick
P.S. Wenn Sie sich eine Krise in dem
Ausmaß nicht vorstellen können, dann denken Sie
daran: "Das Sinken der Titanic konnte sich auch niemand
vorstellen". Wenn Sie sich die Finanzkrise in diesem
Ausmaß nicht vorstellen konnten, dann lesen Sie hier
unsere Ansichten. Wir werden weiter über die aktuellen
Ereignisse berichten, wenn Sie informiert werden möchten,
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(Artikel vom 21. Februar 2009)