Zur News and More Übersicht geht es hier
Ausblick
2009 - THE GREAT DEPRESSION
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Der Ausblick 2009 - The Great Depression wird uns
alle betreffen. Sollten Sie noch eine Immobilie abbezahlen,
werden Sie vielleicht Schwierigkeiten bekommen, die Raten
in der Krise weiter zu tilgen. Das gilt ebenso für
Ihren PKW oder andere Güter, welche Sie noch nicht
bezahlt haben. Als Besitzer einer Lebensversicherung sind
Sie auch in Gefahr, diese wird Ihnen nur ein Bruchteil der
versprochenen Auszahlungssumme zahlen. Natürlich nur,
wenn sie bis zur Auszahlung noch existiert. Sollte die Versicherung
pleite sein, bekommen die Versicherungsnehmer gar nichts
mehr zurück. Verabschieden Sie sich schon mal von Ihren
Dollarnoten, den Dollar wird es bald nicht mehr geben.
Der Euroraum steht vor dem Zerfall, Genaueres wird sich
in kurzer Zeit herausstellen. Auf den Detailseiten auf dem
rechten Teil dieser Seite finden Sie mehr Informationen
zu den Unterpunkten, klicken Sie darauf und informieren
Sie sich.
Einleitung:
Die Rezession ist voll im Gange. Überall können
Sie darüber lesen und in den Medien Diskussionen mitverfolgen.
Was Sie aber nicht erfahren, ist wie sich die Krise auf
Sie persönlich, auf Ihre Familie auswirken wird. Niemand
wird Ihnen sagen, dass Ihre Bankeinlagen doch nicht sicher
sind. Was passiert mit Ihrem Arbeitsplatz oder mit Ihrer
Immobilie, die Sie derzeit abbezahlen? Was passiert mit
Schulden?
Wir versuchen auf all diese Frage eine Antwort zu geben.
Komplizierte Zusammenhänge, wie die Wirtschaftsentwicklung
nach der Immobilienkrise, lassen sich am besten an einem
Beispiel verdeutlichen.
Beispiel: Wenn es den Immobilienbranche schlecht
geht (Immobilienkrise begann 2007), dann werden die Banken
ihre Kredite nicht mehr zurück bekommen und gleichzeitig
werden weniger neue Kredite vergeben. Auch die Vergabe von
Geld an andere Banken wird weniger, denn man hat ja Sorge,
dass das Geld nicht zurückkommt. Dadurch verringert
sich das Geschäft der Bank, vermutlich verringert sich
auch der Gewinn (ist kein Muss, aber anzunehmen). Die
Bank entlässt Mitarbeiter, um auf die Krise zu
reagieren.
Unternehmen welche auf Kredite der Banken angewiesen sind,
werden keine weiteren Geschäfte machen können,
denn "Ohne Moos nichts los". Also werden sie ihr
Geschäftsfeld verringern und Mitarbeiter entlassen.
Das trifft schnell kleinere und mittlere Unternehmen, welche
nicht genügend Cash-Reserven besitzen. Investitionen
werden zurückgestellt oder erst gar nicht begonnen,
wenn das Geld von der Bank hätte geliehen werden sollen.
Generell stehen die Zeichen auf Krise, also kaufen Unternehmen
keine Industriegüter mehr. Maschinen und Technik werden
nicht mehr gebraucht, weil Investitionen gestoppt worden
sind. Die Probleme sind nun bei der Investitionsgüter
Industrie angelangt; was machen diese - sie entlassen
Mitarbeiter.
Die entlassenen Mitarbeiter drücken auf die Kassen
des Staates, denn sie werden Arbeitslosengeld beantragen;
somit hat der Staat weniger Geld für andere Ausgaben.
Die ehemaligen Mitarbeiter leben nun von Arbeitslosengeld
und werden nun versuchen zu sparen wo es geht, man weiß
ja nie. Diejenigen, welche (noch) in Lohn und Brot stehen,
sparen auch, denn man weiß ja nie, wen es als nächstes
trifft. Das schlägt sich auf den Einzelhandel nieder.
Dort wird weniger verkauft und Mitarbeiter werden entlassen.
Wenn weniger verkauft wird, muss auch weniger produziert
werden. Die Aufträge an die Konsumgüterindustrie
verringern sich. Diese reagieren auf die gesunkene Nachfrage
und bauen erstmal Mitarbeiter ab. Diese beantragen
Arbeitslosengeld und sind vorsichtig mit ihren Ausgaben.
Der Kreislauf beschleunigt sich.
Als einer der größten Industrien in Deutschland
ist natürlich die Autoindustrie betroffen. Diejenigen,
die sich ein Auto kaufen könnten, warten damit oder
nutzen das Geld anderweitig. Die Zeichen stehen ja auf Krise.
Diejenigen, welche ein Auto kaufen würden bekommen
kein Geld von ihrer Bank. Auf die geringere Nachfrage reagieren
die Autohersteller mit Kurzarbeit; der Vorstufe des Mitarbeiterentlassens.
Gleichzeit nimmt die Nachfrage nach Produkten der Zulieferer
Industrie ab. Diese müssen ihre Produktion kürzen
und einige Betriebe sogar schließen. Als Resultat
reduziert die Automobilindustrie Mitarbeiter. Diese beantragen
Arbeitslosengeld. Der Kreislauf beschleunigt sich.
Die Zusammenhänge sind einfach zu verstehen. In jedem
Grundkurs Wirtschaftswissenschaften werden obige Zusammenhänge
erklärt. Trotzdem scheint es das eine oder andere Institut
auf dem falschen Fuß erwischt zu haben. Fast alle
Konjunkturexperten und Wirtschaftsforscher haben im Jahre
2008 total falsch gelegen. Und man wird Sie auch weiterhin
in 2009 überraschen.
Am 29.Januar ist in spiegel online unter Jobmarkt zu lesen:
"Arbeitslosenzahl steigt stärker als erwartet".
Wieso eigentlich unerwartet, wer hat denn keine oder nur
eine geringe Steigerung erwartet? Meist wird in den Medien
der Titel eines Artikel so gewählt, dass es eine Überraschung
beinhaltet - es suggeriert, dass es keine Verantwortlichen
geben kann, denn es war nicht vorherzusehen. Egal, wer die
Schätzung abgegeben hat, Fakt bleibt trotzdem: Die
Arbeitslosenzahlen sind stark gestiegen.
Abschließend noch ein wichtiger Punkt: jegliche Analyse,
egal ob von Aktien oder von wirtschaftlichen Zusammenhängen,
ist das Zusammenlegen und Interpretieren der gegebenen Puzzleteile.
Demnach ist jeder in seiner Meinungsfindung frei, die Puzzleteile
auch anders zu deuten.
Aktien
- Banken - Einlagen
- Gold - Immobilie
- Schulden - Staatsbankrott
- USA/Dollar - Wirtschaft
- Ausblick
P.S. Wenn Sie sich eine Krise in dem
Ausmaß nicht vorstellen können, dann denken Sie
daran: "Das Sinken der Titanic konnte sich auch niemand
vorstellen". Wenn Sie sich die Finanzkrise in diesem
Ausmaß nicht vorstellen konnten, dann lesen Sie hier
unsere Ansichten. Wir werden weiter über die aktuellen
Ereignisse berichten, wenn Sie informiert werden möchten,
dann tragen Sie sich hier in
unseren Newsletter ein.
(Artikel vom 21. Februar 2009)